Hildesheim profitiert vom Landeshaushalt 2019 – Politische Änderungsliste des Haushaltes 2019 von CDU und SPD beschlossen

Die regierungstragenden Fraktionen von SPD und CDU haben die politische Änderungsliste des Landeshaushaltes 2019 beschlossen. „Hildesheim profitiert in hohem Maße von unseren politischen Schwerpunkten innerhalb der Großen Koalition in Hannover“, so der Hildesheimer Landtagsabgeordneten Bernd Lynack (SPD).

Besonders erfreulich für Hildesheim seien im ersten Schritt die Verhandlungen im Kulturbereich verlaufen. Mit 14,4 Millionen Euro hat das Kultur- und Wissenschaftsressort mit Abstand das größte Finanzvolumen der politischen Liste. Lynack hatte sich  für wichtige Maßnahmen zu Gunsten des Kulturstandortes Hildesheim massiv eingesetzt.

So wird der Landeszuschuss an das Roemer-Pelizaeus-Museum in Höhe von 100.000 Euro fortgesetzt. Auch das Theater für Niedersachsen (TfN) profitiert: Die kommunalen Theater erhalten nach einer engagierten Kampagne zur Erhöhung der Landesmittel eine um 3 Millionen Euro erhöhte Grundförderung. Davon enfallen rund 690.000 Euro auf das TfN.

Die Theaterpädagogik kann sich über 250.000 Euro mehr an Landesförderung freuen. Das unterstützt in Hildesheim insbesondere die wertvolle Arbeit des Theaterpädagogischen Zentrums (TPZ). In den Ansatz des Landesprogramms „Wir machen die Musik“ fließen 500.000 Euro mehr. Die Musikschule Hildesheim konnte in der Vergangenheit aus diesen Mitteln zahlreiche erfolgreiche Kurse für Kinder finanzieren und wird künftig stärker landesseitig unterstützt. Für die soziokulturelle Investitionsförderung werden über die Fraktionen 500.000 Euro zur Verfügung gestellt. Mittel von denen Hildesheimer Einrichtungen wie beispielsweise die Kulturfabrik in der Vergangenheit profitieren konnte.

Die Freien Theater erhalten ein Mehr an 250.000 Euro. Auch hiervon kann das Theaterhaus aber auch das RAM sowie das Theater Persophone profitieren.

„Der Kulturstandort Hildesheim leistet besonders wichtige Beiträge für unsere Gesellschaft, auch über die Stadtgrenzen hinaus. Und das nicht nur im Hinblick auf die Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2025“, so Lynack.