Ministerin Birgit Honé unterstützt Entwicklung des Gewerbepark Nord

Die niedersächsische Landesregierung unterstützt nicht nur die zeitnahe Realisierung des dritten Autobahnanschlusses, sondern auch die Weiterentwicklung des Gewerbepark Nord. Das sicherte Birgit Honé (SPD, Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung) im Rahmen eines auf Wunsch von Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer vom Hildesheimer Landtagsabgeordneten Bernd Lynack (SPD) organisierten Ortstermins im Lidl Logistikzentrum zu. Dabei erläuterte Dr. Meyer, der von Stadtbaurätin Andrea Döring und Michael Veenhuis (Stadt Hildesheim, Bereichsleiter Stadtplanung und -entwicklung) begleitet wurde, der Ministerin, warum für die Weiterentwicklung des Gewerbeparks der dritte Autobahnanschluss und die Verlegung der B6-Brücke von entscheidender Bedeutung sind.

„Der interkommunale Gewerbepark Nord ist aufgrund seiner Größe und der logistischen Lagegunst nicht nur für die Stadt Hildesheim von enormer Bedeutung, sondern für ganz Niedersachsen. Die Entwicklung schreitet rasant voran, die Nachfrage ist groß, sodass wir insbesondere mit Blick auf die weitere Entwicklung des Gewerbeparks und die Entlastung des Verkehrs in Drispenstedt den dritten Autobahnanschluss so schnell wie möglich realisieren müssen. Ich bin sehr froh, dass das Land Niedersachsen die Bedeutung und Dringlichkeit dieses Vorhabens erkannt hat und das Projekt unterstützt“, so Dr. Ingo Meyer. Die Gründung einer Entwicklungsgesellschaft, an der sich auch die Sparkasse Hildesheim Goslar Peine beteiligt, werde die Vermarktung und Erschließung des Gebiets beschleunigen.

Ministerin Honé ließ sich während des Ortstermins, an dem neben Bernd Lynack unter anderem auch der Hildesheimer Bundestagsabgeordnete Bernd Westphal (SPD) und Sparkassenvorstand Michael Senft teilnahmen, Pläne zeigen und erläutern und verschaffte sich anschließend auf dem Dach des Gebäudes einen Überblick über das etwa 220 Hektar große Gelände, das nördlich von Hildesheim zwischen dem Stichkanal und der A7 entsteht und von der Gemeinde Giesen und der Stadt Hildesheim gemeinsam in einem Planungsverbund vorangetrieben wird.

„Gerade aufgrund der überregionalen Bedeutung dieses Projektes ist es wichtig, dass die entscheidenden Akteure zusammenfinden und sich an einen Tisch setzen. Dafür ist es mir auch besonders wichtig, Birgit Honé als Ministerin für Regionale Entwicklung als Unterstützerin mit ins Boot zu holen und so dafür zu sorgen, dass dieses Projekt im Kabinett präsent ist“, erklärt Bernd Lynack.

Der Gewerbepark ist aufgrund seiner Größe und Lage ein landesbedeutsames Projekt zur Schaffung von Arbeitsplätzen sowie für die Errichtung eines Güterverkehrszentrums (GVZ) und stellt einen wichtigen Baustein für die wirtschaftliche Entwicklung im erweiterten Wirtschaftsraum Hannover dar. Der Standort soll als überregionale Logistikdrehscheibe entwickelt werden. Vorgesehen ist unter anderem die Errichtung einer trimodalen Umschlaganlage für den kombinierten Ladungsverkehr (KV-Anlage) als Erweiterung des Hildesheimer Hafens.