SPD-geführtes Kultusministerium setzt Fraktionsbeschluss um: Schulen in Hildesheim erhalten zusätzliche Fachkräfte für die inklusive Schule

Gute BIldung

Das SPD-geführte Kultusministerium stellt in ganz Niedersachsen insgesamt 650 Stellen für Pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 840 Schulen bereit, die den Schulen im Land bei der Umsetzung der inklusiven Schule helfen werden.

Der Abgeordnete Lynack begrüßt diese Entscheidung: „Damit wird jetzt ein Beschluss der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag umgesetzt, von dem auch Schulen in der Stadt Hildesheim profitieren. Damit geben wir unseren Schulen die dringend benötigte Unterstützung bei der Umsetzung der inklusiven Schulen an die Hand und schaffen den Einstieg in den Einsatz von multiprofessionellen Teams. Wir sind sehr zuversichtlich, dass die Stellen bereits Ende Oktober besetzt sein werden.“

Folgende Schulen in Hildesheim bekommen zusätzliche Hilfe für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf: Die  Grundschulen Moritzberg, Nord  und Alter Markt  sowie die Oskar-Schindler-Gesamtschule bekommen je 36 Wochenstunden, bei der Grundschule Johannes sowie der Geschwister-Scholl-Schule sind es je 30 Wochenstunden, alle inklusive Ferienzeitregelung.

Im Gegensatz zu anderen Parteien hält der SPD-Abgeordnete nichts von einem Moratorium bei der Inklusion. Inklusion ist ein Menschenrecht, das kann man nicht einfach aussetzen, nur weil man schlicht keine Ideen hat, wie man mit dem Thema umgehen soll. Die SPD hat in dieser Frage einen klaren Kurs: Wir werden weiter daran arbeiten, dass alle Schulen in Niedersachsen bei der schwierigen Umsetzung der Inklusion die bestmögliche Unterstützung erhalten – die Einstellung von 650 Inklusionshelferinnen und –Helfern in ganz Niedersachsen ist dabei nur ein erster Schritt.

„Damit liegt die SPD auch auf einer Wellenlänge mit den handelnden Akteuren“, so Lynack.  „Ich kenne keinen Verband, der sich für eine Aussetzung der Inklusion ausgesprochen hat.“